Schritt 1: Care

Bist Du es leid, hart zu Dir zu sein? Dann trau Dich, sanft zu dir zu sein.

Die meisten gehen hart mich sich um, wenn es uns schlecht geht. Das ist nicht deine Schuld, sondern der Nebeneffekt der Evolution unseres Gehirns: wir sind primär fürs Überleben verdrahtet und nicht fürs Glücklichsein. Durch Training in Selbstmitgefühl können wir das jeodch ändern. Der Gruppenkurs Mindful Self-Compassion (MSC) gibt dir den nötigen Kickstart in ein zufriedeneres Mit Dir Sein.

Selbstmitgefühl beschreibt einen weisen und liebevollen Umgang mit dir, wenn es dir schlecht geht.  Trost, Verständnis, Ermutigung, Beruhigung, Schutz, Liebe und Akzeptanz fließen auf perfekte Weise zu Dir aus deinem weisen mitfühlenden Selbst. So sorgen wir auf reife Weise für unser Wohlbefinden ohne unser Gegenüber zu überfordern. Probiere es aus.

Obgleich Selbstmitgefühl zuerst sanft wirkt, ist es eine kraftvolle Medizin. Es macht uns nachweislich widerstands-fähiger. Es puffert Stress ab, schützt vor Burnout und stärkt unser Mitgefühl. Selbstmitgefühl ist ein zentraler Wirkmechanismus in jeglicher emotionalen Transformation, da es Scham und Selbstabwertung reduziert und Selbstliebe stärkt.

Entdecke die Kraft der Sanftheit

Wie erlerne ich Selbstmitgefühl?

Viele Wege führen zum Selbstmitgefühl:
1.  Meditationen

2. Audio-Kurse

3.  Mindful Self-Compassion (MSC) Gruppenkurs

4.  Psychotherapie  

Mindful Self-Compassion (MSC)

Der geschützte Titel MSC bezieht sich auf ein spezifisches achtsamkeits-basiertes Gruppentrainingsprogramm in Selbstmitgefühl, welches von Dr. Kristin Neff und Dr. Christopher Germer im Jahre 2012 begründet wurde. Der MSC-Kurs wurde für psychisch stabile Erwachsene entwickelt. MSC ist somit kein Retreat, keine Gruppenpsychotherapie und kein klinisches Skills-Training.

Der MSC 8-Wochen Kurs besteht aus 8 Sitzungen zu je ca. 3 Stunden und einem 4-stündigen Retreat.  Im MSC werden TeilnehmerInnen angeleitet eigenverantwortlich emotionale Ressourcen zu entwickeln, um mit belastenden Emotionen im Alltag leichter umgehen zu können. Er besteht aus angeleiteten Meditationen und Übungen, edukativen Inputs, Selbstreflektion, strukturiertem Austausch in der Kleingruppe und lehrergeleiteter Erforschung in der Großgruppe sowie Anregungen für die Integration in den Alltag.

Beim Üben von Selbstmitgefühl können belastende Gefühle auftauchen, die wir vorher nicht fühlen konnten und die verarbeitet und integriert werden wollen. Das kann normale Trauer nach einem Verlust sein. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass du bereits innere Ressourcen mitbringst, um sicherzugehen, dass MSC dich zum jetzigen Zeitpunkt unterstützt und nicht schwächt.

Die Voraussetzungen sind:

  • Dein inneres Körper-und Gefühlserleben erforschen zu können, ohne dabei überflutet zu werden.
  • Dich selbst reflektieren zu können.
  • Dich in Gruppen ausreichend wohlzufühlen.

Für Personen, die aktuell psychisch erkrankt sind oder anderweitig stark emotional belastet sind, ist der dichte Kurs deshalb meist ungeeignet, da er gute Konzentration, selbstverantwortliches Arbeiten mit Emotionen und Selbstreflektion erfordert.

In einer Einzeltherapie hingegen kann das Lerntempo auf die individuellen Bedürfnisse der Person abgestimmt werden, was im Rahmen eines MSC-Kurs nicht möglich ist.

Ich habe von Anfang den internationalen MSC-Curriculum und die Lehrerweiterbildung maßgeblich mitgestaltet, da ich bereits seit 2008 Compassionate Mind Training/Compassion-Focused Therapy in Großbritannien als klinische Psychologin und Achtsamkeitslehrerin unterrichtet hatte. Neben den zwei Gründern war ich eine der ersten MSC-Lehrerinnen und Ausbilderinnen. Ich habe weltweit unterrichtet und MSC-LehrerInnen ausgebildet und supervidiert.  Ich war einige Jahre im Vorstand des Center for MSC und habe dort die internationale Lehrergemeinschaft mitaufgebaut mit besonderem Fokus auf Europa. Dort findet man alle MSC-LehrerInnen sowie Verbände auf nationaler Ebene, die sich über die Jahre gegründet haben.

Wie wirkt Selbstmitgefühl?